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Saisonabschlussfahrt 2016

 

 

Klassiker im Herbstnebel

Saisonabschlussfahrt der Oldtimerfreunde Aschaffenburg


Strahlend ging die Sonne über Aschaffenburg auf und frohgemut starteten bei guter Wettervorhersage die Teilnehmer mit ihren extra frisch geputzten Klassikern zum Treffpunkt für die Saisonabschlussfahrt nahe der Autobahn-Raststätte Spessart. Aber bald wurde deutlich, dass der Herbstnebel den Hochspessart verhüllte. So trafen sich die 16 Fahrzeuge zum Start in feucht-kalter Umgebung, was aber die Vorfreude nur wenig dämpfte.

Auf der Fahrt nach Marktheidenfeld mussten Oldtimer teilweise länger hinter einem Traktor herzockeln, weil die Sicht fürs Überholen zu schlecht war. Der Vorteil war, dass der Beifahrer genügend Zeit hatte, nach Schildern oder anderen Gegenständen zu spähen. Denn es galt nicht nur, im Nebel die richtige Strecke zu finden, darüber hinaus mussten einige Suchaufgaben gelöst werden. Das Organisationsteam Reinhold / Bonneß hatte sich einige Überraschungen einfallen lassen. Eine kleine Sonderprüfung erforderte große Geschicklichkeit, um ein Modellauto mit einer Schnur und einer Wickelrolle möglichst schnell über einen Tisch zu ziehen. Unter den strengen Augen der Helfer Silvia Bonneß, Alisa Bölter und Thomas Hofmann mühten sich die Oldtimerfans durch diese „verwickelte“ Prüfung. Durch die dicke „Suppe“ blieb den Teilnehmern wenigstens der Blick auf die Windräder erspart, die sonst die Gegend verschandeln. Anderseits waren die Fahrerin und der Beifahrer des offenen Triumph 1800 voll gefordert, die innen und außen nasse Windschutzscheibe durchsichtig zu halten, da die Scheibenwischer streikten. Und für die Betätigung von Hand musste man durchs Lenkrad greifen!

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In der Papiermühle Homburg bekam die Gruppe tiefe Einblicke in die Papierproduktion der vorindustriellen Zeit und die damaligen Arbeitsbedingungen. Aber die Papiermühle produzierte mit fast unveränderten Methoden bis 1975. Und noch heute kann man hier einzelne, praktisch per Hand hergestellte Blätter erwerben.

Der Nebel war etwas weniger geworden, als die die nächste Etappe anstand. Aber die Sonne war auch (noch) nicht zu sehen, als die Strecke durch den malerischen Ort Homburg entlang des Mains bis nach Wertheim-Village ging. Dort galt es zunächst, Kühlerfiguren und Logos von Automarken zu erraten. Danach ging es bei Thomas Reinhold und Joelina Meister an‘s Schätzen: Wie lange braucht wohl das eigene Fahrzeug, um eine bestimmte Strecke zu rollen? Dieser Herausforderung schloss sich die Mittagsrast bei einem Burger-Restaurant in Eichel an. Qualität und Menge des Essens waren hervorragend, aber die Belegschaft war mit 40 Teilnehmern und ihren sonstigen Gästen völlig überfordert. So blieb viel Zeit für ausführliche Gespräche untereinander, was ja auch mal ganz schön ist.

Noch hochnebelverhangen, führte die Route dann über Wertheim durch das Taubertal auf die Anhöhe nach Külsheim, wo auf dem großen Parkplatz vor dem Schloss der Wendekreis des eigenen Fahrzeugs geschätzt und Fragen zur näheren Umgebung beantwortet werden mussten. Überraschend gut kannten die Teilnehmer ihre Fahrzeuge! Bei immer weiter aufklarendem Wetter wurde das Starterfeld bis Hundsheim geführt, wo bei zaghaftem Sonnenlicht ein Kriegerehrenmal studiert und die Profiltiefe des rechten Hinterreifens geschätzt werden musste. Das gemessene Resultat führt bei einigen Teilnehmern sicher dazu, dass der Reifenhandel jetzt Umsatz machen wird.

Wieder am Mainufer angekommen, durften die Teilnehmer ihre Geschicklichkeit beim Werfen mit einem Radkreuz unter Beweis stellen. Die positive Meldung: Es gab keine Verletzten und die meisten trafen ganz gut. Außerdem gab es keine Beulen an Mensch und Auto durch herabfallende Früchte aus einem hohen Birnbaum auf dem Parkplatz. In Freudenberg ging es auf die andere Mainseite bis nach Collenberg, wo der Weg wieder in die Höhen des Spessarts führte. Eine kleine Umleitung bei Mönchberg stellte eine letzte Herausforderung dar. Alle Fahrzeuge kamen dennoch ziemlich verdreckt, aber wohlbehalten ins Ziel. In Röllfeld hatte ein autobegeisterter Weingutsbesitzer für uns extra geöffnet, was bei jetzt herrlichem Sonnenschein für gute Stimmung sorgte. Die wurde auch nur wenig getrübt dadurch, dass Apfel- und Zwiebelkuchen bald „aus“ waren.

Den Abschluss eines letztendlich schönen Herbsttages bildete die Siegerehrung. Platz drei ging an Sandra und Thorsten Kny auf Mercedes-Benz 230 SL, den zweiten Platz sicherte sich Rolf Hein auf Porsche 911. Der Knüller aber war Platz 1: Das Damenteam Zöllner auf VW 1303 Cabriolet hatte die meisten Punkte gesammelt. Und Beifahrerin Hanna ist erst elf Jahre alt. So beginnen steile Karrieren…


Rüdiger Bonneß

Die Streckenführung der Ausgahrt als .pdf

 

Text: Rüdiger Bonneß,  Fotos: Sabine Reinhold, Rüdiger Bonneß